
Clara Zetkin in den 1920er Jahren, während ihrer Zeit als Reichstagsabgeordnete. Quelle: Wikipedia
Die Sozialistin Clara Zetkin schlägt 1910 nach amerikanischem Vorbild einen Frauentag vor, hat jedoch kein spezielles Datum im Sinn. Am 19. März 1911 findet dann zum ersten Mal der Internationalen Frauentag statt, das erste Motto: “Heraus mit dem Frauenwahlrecht!”. Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und die Schweiz beteiligen sich daran.
1921 wird der Frauentag zu Ehren der streikenden Frauen während der Oktoberrevolution einheitlich auf den 8. März verlegt. 1977 wird dieses Datum auch von den Vereinten Nationen in einer Generalversammlung bestätigt. Weltweit ist der 8. März in 26 Ländern zu einem gesetzlichen Feiertag geworden, auch in China haben die Frauen am Nachmittag “arbeitsfrei”.


Am 23. Mai 1949 erfolgte mit der Verkündung des Grundgesetztes, durch den parlamentarischen Rat in Bonn, zugleich die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland und zum Anderen die verfassungsgemäße Sicherung der Gleichheit von Männern und Frauen. Eines der wichtigsten Grundrechte in Artikel 3 lautet: „Männer und Frauen sind 









